Pyramide für gesunde Ernährung der Harvard Medical School

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Die Harvard University weicht mit ihrem Diagramm bzw. ihren Empfehlungen von der USDA (Amerikanische Abteilung für Landwirtschaft) und der deutschen Ernährung für Gesellschaft ab.
Nimm man den deutschen Ernährungskreis fällt dort auf das er der USDA nachempfunden wurde. Den nichts ist stärker als die Lobbys und bezahlten Studien.
Doch bei dem Diagramm der Harvard University fällt auf das sie ihr Wissen ihrer jahrzehntelangen Studien und Erfahrung einfließen lassen haben.

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So wurden Zucker und jegliche Milchprodukte weitestgehend raus genommen und eine maximal Dosis von 2 Portionen gesetzt. Zucker soll komplett vermieden werden. Einfache Brote sollen limitiert werden. Da man eigentlich nur komplexe Kohlenhydrate essen sollte (Whole grains). Desweiteren wurde rotes Fleisch und verarbeitet Fleischprodukte aus dem Speiseplan entfernt. Das heißt kein Bacon oder Speck mehr. Man sollte nur noch gesunde Proteine aus Nüssen, Samen, (Fisch), usw. zu sich nehmen. Ein Stück Käse ist als Maximum deklariert.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt folgendes:

Lebensmittel Orientierungswerte für Erwachsene
Gruppe 1:
Getreide, Getreideprodukte, Kartoffeln
täglich

  • 4 – 6 Scheiben (200 – 300 g) Brot oder
    3 – 5 Scheiben (150 – 250 g) Brot und 50 – 60 g Getreideflocken und
  • 1 Portion (200 – 250 g) Kartoffeln (gegart) oder
    1 Portion (200 – 250 g) Nudeln (gegart) oder
    1 Portion (150 – 180 g) Reis (gegart)

Produkte aus Vollkorn bevorzugen

Gruppe 2:
Gemüse und Salat
täglich

  • mindestens 3 Portionen (400 g) Gemüse
    300 g gegartes Gemüse und 100 g Rohkost/Salat oder
    200 g gegartes Gemüse und 200 g Rohkost/Salat
Gruppe 3:
Obst
täglich

  • mindestens 2 Portionen (250 g) Obst
Gruppe 4:
Milch und Milchprodukte
täglich

  • 200 – 250 g fettarme Milch und Milchprodukte und
  • 2 Scheiben (50 – 60 g) fettarmen Käse
Gruppe 5:
Fleisch, Wurst, Fisch und Eier
wöchentlich

  • 300 – 600 g fettarmes Fleisch (zubereitet) und fettarme Wurst und
  • 1 Portion (80 – 150 g) fettarmen Seefisch (zubereitet) und
  • 1 Portion (70 g) fettreichen Seefisch (zubereitet) und
  • bis zu 3 Eier (inkl. verarbeitetes Ei)
Gruppe 6:
Öle und Fette
täglich

  • 10 – 15 g Öl (z. B. Raps-, Walnuss- oder Sojaöl) und
  • 15 – 30 g Margarine oder Butter
Gruppe 7:
Getränke
täglich

  • rund 1,5 Liter bevorzugt energiefreie/-arme Getränke

 

Gruppe 4: „Milch und Milchprodukte“ besteht laut DGE aus einem so Großen Bereich wie Obst. Doch die Harvard Medical School (HMS) empfiehlt hier gerade mal die Hälfte. Wir reden hier nur von 1-2 Portionen am Tag, wie zum Beispiel 2 Scheiben Käse. Also stellt sich doch die Frage wie Gesund die Milchprodukte wirklich sind?

In der Gruppe 5: „Fleisch, Wurst, Fisch und Eier“ empfiehlt die DGE eine Wöchentliche Ration von ca. 500-900g an tierischen Produkten. Es wird sogar geraten verarbeitetes Fleisch zu essen, wovon die HMS strengstens abrät. Da dieses Fleisch in direkter Beziehung zu Krebserkrankungen steht. Wer also weiter diese Produkte ist steigert sein Risiko an Krebs zu erkranken, ähnlich so stark als ob er Rauchen würde.

Die Gruppe 1: „Getreideprodukte“ sind so groß wie die Gemüse-Portion.
Zudem soll man Öle sehr wenig zu sich nehmen. Aufgelistet werden auch Margarine und Butter.

Nicht nur die HMS ist sich einig, wenn es um Fleisch und Milchprodukte geht, sondern auch die WHO einschließlich der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC).

 

DGE Ernährungskreis

Es wäre schön wenn die Menschen begreifen, dass ihre Gewohnheit und der Markt nicht über unsere Gesundheit bestimmen sollte. Ihr alle da draußen habt eine Verpflichtung gegenüber euren Mitmenschen (Gesellschaft) und Kindern, Familie.

 

  • http://www.health.harvard.edu/staying-healthy/cutting-red-meat-for-a-longer-life
  • http://www.health.harvard.edu/healthy-eating/why-harvard-experts-have-a-beef-with-the-new-meat-guidelines
  • https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf
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About Author

Autor von EatFlex

Mit Leidenschaft täglich dabei neues zu lernnen. Der Hunger ist nie zu stillen. Das Limit setzen wir uns im unserem Kopf selbst, also fangen wir gar nicht an ein Ende zu sehen. Meine spotliche Erfahrung basiert auf über 12 Jahren langen und intennsivem Traning für Geist und Körper.