Ketogene Ernährung

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Bei der ketogenen Ernährungsweise, immer wieder mit „Keto“ abgekürzt, handelt es sich, um eine fettreiche Ernährungsform, die die Physiologie des Fastens nachahmt. Da kein Blutzucker zur Energie bereitsteht, fängt der Körper an, Ketone als Energiequelle einzusetzen, die aus gespeichertem und konsumiertem Fett stammen. Dieser Zustand wird als Ketose bezeichnet. Diese Ernährungsform wurde anfänglich entwickelt, um epileptische Kinder zu behandeln, aber es gibt viele Variationen, zumal die Atkins-Diät, die nicht Vorteilhaft ist. Man kann durch Fasten, einer spezifische Speisenwahl, exogene Ketone oder einer Zusammenstellung jener Eigenschaften in Ketose geraten.

Wann befindet man sich in Ketose?

Am verlässlichsten findet man das unter Zuhilfenahme eines Geräts namens Precision Xtra oder GLUCOMEN LX Plus heraus. Es misst sowohl den Gehalt von Glukose als auch von Beta-Hydroxybutyrat im Blut. Sobald man 0,5 mmol erreicht, ist man in leichter Ketose.
Am Anfang wäre es gut zwischen 2-3 mmol zu bleiben.

Für die Erhaltung der Gesundheit und ein langes Leben empfiehlt sich eine leichte bis moderate Ketose, die zwischen 1 und 3 mmol liegt.

Wieso sollte man die Ketogene Ernährung in Betracht ziehen?

  • Abbau des Körperfettanteils und Veränderung der Körperproportion
  • Hohe Antikrebswirkung
  • Verbesserte Sauerstoffverwertung: Mit dem Ketonstoffwechsel kann man aus jedem Sauerstoffmolekül mehr Energie gewinnen. Diese Sauerstoffverwertung ist der Auslöser, weshalb diverse Spitzenradfahrer mit Ketogener Ernährungsform experimentieren. Sie trägt auch dazu dabei, die Höhenleistung zu verbessern, wenn man zum Beispiel aus Meereshöhe ins Gebirge geht.
  • Krafterhalt oder -zunahme: Ketone haben eine antikatabole, proteinsparende und antiinflammatorische Effekt.

Warum sollte man Fasten?

Laut einigen Angaben von Ärzten und Wissenschaftlern sollte man das Fasten anhand einer ketogener Ernährung als Heilverfahren betrachten, die den Körper auf gewisse Weise von innen heraus reinigt.
Laut Aussage: „Wenn man nicht krebskrank ist und ein- bis dreimal im Jahr therapeutisch fastet, könnte
man jede präkanzeröse Zelle reinigen, die im Körper leben könnte.
Wenn man über 40 Jahre alt ist, ist Krebs eine von vier Erkrankungen, die Sie mit 80-prozentiger
Wahrscheinlichkeit umbringen wird, und dementsprechend scheint Fasten eine intelligente
Lebensversicherung zu sein.
Es gibt auch Nachweise, die nahebringen – ohne zu sehr in Einzelheiten zu gehen,
dass eine Fastendauer von drei Tagen oder länger das Körpereigenes Abwehrsystem
erneuern kann, dadurch, dass die Stammzellen regeneriert werden.

Wie kann man in Ketose verweilen, ohne weiter zu hungern?

Zusammengefasst: Iss täglich eine Ladung Fett (1,5 bis 2,5 g pro Kilogramm Körpergewicht), tunlichst keine Kohlenhydrate und eine gemäßigte Menge Eiweiß (1 bis 1,5 g pro Kilogramm Körpergewicht).

Verschiedene Anleitung zur Ketose im Internet sind nicht durchführbar und beruhren auf der Low-Carb Diät

In Wirklichkeit grenzt sich die ketogene Ernährung bzw. Diät von der Low-Carb Diät ab, was die meisten Seiten nicht machen. Sowie die Nummer 1 Seite bei dem Treffer Ketogene Ernährung „Eat Smarter“, sie beschäftigt sich einfach nur schnell mit irgendwelchen Inhalten, die versuchen anhand von Keywords viele Einnahmen zu generieren. Beschäftigen sich aber kein Stück mit der Materie im Detail. Hiermit bitte ich euch solche Seite auch nicht zu unterstützen, damit die Lügen nicht weiter getragen werden.
Laut Eat-Smarter soll man sein Essen jeweils in gutes Essen (dass heißt keine weißen Kohlenhdydrate) mit jeweiligen Makronährstoffen aufteilen:

  • Kohlenhydrate: 5 Prozent
  • Proteine: 35 Prozent
  • Fett: 60 Prozent

Über Kalorien oder Menge wird nichts gesagt. Halte ich nun sagen wir mal für mein Körpergewicht von knapp 80 Kg und einer Kalorienanzahl von ca. 2000 ausgehe.  Müsste ich jetztca. 134g Fett, 175g Eiweiß , 25g Kohlenhydrate essen. Die Proteinaufnahme würde hier in diesem Fall wie Kohlenhydrate funktionieren und meinen Körper dazubringen dieses Protein zu spalten, um Energie zu gewinnen und ich würde niemals in eine starke Ketose gelangen. Außerdem würde diese Menge an Eiweiß auf Dauer meine Nieren und Leber schädigen.
Denn mit viel Protein und wenig Fett kommt man nicht weiter. Die Leber wird die überschüssigen Aminosäuren in Glukose umwandeln und die Ketose einstellen. 70 bis 85 Prozent der täglichen
Energiezufuhr muss aus Fett bestehen, was nicht lange gemacht werden sollte. Sondern als eine kurze Therapie-Phase zur Reinigung des Körpers und Verbesserung der Energieeffizienz. Desweiteren sollte man auf  Milchprodukte verzichten, da dies dem Lipidprofil Probleme bereiten können (LDL kann ansteigen).

Wie glaubhaft solche gewinnorientierten Seiten doch sind

Danach wird die Low-Carb Diät unterstützt, doch die meisten sollten auch Wissen, dass dies alles von der Lobby gesteuert ist und keine medizinischen Fakten zur Gewinnung von Gesundheit sind.
[…], kann ein sanfter Einstieg gewählt und mit einer normalen Low-Carb-Diät gestartet werden. Zudem sollte man darauf achten, dass man isst, bis man satt ist. Eine gezielte Einschränkung der Kalorienaufnahme ist nicht nötig, da der Körper durch die Ketose automatisch Fett und Eiweiß verbrennen wird.

Ketogene Ernährung in der Krebsforschung

Laut Studien verlangsamt das Fasten (stoppt manchmal sogar) die rapide Zellteilung und löst eine Energiekrise im Körper aus, die die Krebszellen für Chemo und
Strahlentherapie stellenweise anfällig macht.
Wichtige Information: Alle Durchführungen zur Ketogener Ernährung samt sämtlicher Ratschläge und Empfehlungen basieren auf eigenem Risiko und sollten stets mit ihrem Arzt abgesprochen sein.

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About Author

Autor von EatFlex

Mit Leidenschaft täglich dabei und versuche stets jeden Tag besser zu sein als zuvor. Das Limit setzen wir uns im unserem Kopf selbst.

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